Rechtsverkehr …

Der öffentliche sogenannte „Mainstream“ ist bei den Parteien angekommen. Selbst die CSU hat ihre „rechte Flanke“ offen gelassen und zeigt jetzt mit dem Finger auf Merkel, die der SPD die Themen geklaut hat.

Aber den gruseligen Parolen der AFD hinterherzulaufen ist überhaupt keine Lösung. Das würde nur einen Nebel auf die eigentlichen Ursachen werfen.

Keine der großen Parteien wollte sich mit dem Stammtischgeschrei der Rechten befassen. Aber das wäre nötig gewesen. Es wäre nötig gewesen mehr als nur stirnrunzelnde Empörung zu äußern. Es wäre nötig gewesen die AFD als das bekannt zu machen, was sie trotz aller Dementies sind: Nazis!

Man hätte sie schon bei der Gründung auseinandernehmen müssen – und gerade die Ossies mit ihrer Erfahrung der DDR-Diktatur fallen auf die strammen Parolen der Rechten herein. Möglicherweise sogar aus Nostalgie. Eigene Entscheidungen zu treffen ist doch so mühselig – viel einfacher ist es dem „Führer“ zu folgen. Der wisse doch, was er sagt und macht. Donald Trump lässt grüßen…

Vorlaufen gilt nicht.

In der Regel laufen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik voraus und kümmern sich herzlich wenig ob sie ihr Publikum mitnehmen oder nicht. Je weniger die „Verfügungsmasse “ informiert ist, desto besser.

Dann reden wir von Abgehängten und Hillybillies, die angeblich oder auch real nicht mitkommen und in Depressionen versinken oder AFD ankreuzen.

Die „Verfügungsmasse “ läuft noch immer nicht vorweg, aber ihre Erwartungen werden zum Problem.

Zum Beispiel: die Elektromobilität. Große Autohersteller kündigen schon an in ein paar Jahren keine Explosionsmotoren mehr bauen zu wollen. Sie vergessen, das die Herstellung von Batterien sowie der Ausbau der Stromnetze mit unserem Wunschdenken nicht mithalten.

Gleiches gilt für den Atomausstieg. Der Glaube, das abgeschaltete Atomkraftwerke weniger gefährlich seien, als gut gewartete und aktive, ist schlicht falsch.

Die Flüchtlingskrise offenbart ein ähnliches Dilemma: wir treten ihnen gekonnt gegen das Schienenbein und beschweren uns dann, das sie „Aua!“ schreien. Nicht nur Krieg, sondern ökonomische Strangulierung und Importzwänge lassen Korruption und Misswirtschaft aufblühen und jede Entwicklungshilfe im politischen Morast versickern.

Solange die globalen Internet-und Wirtschaftsmonster davon profitieren, werden wir vielleicht ein Elektroauto kriegen, aber nicht sehr weit damit fahren können – oder vielleicht keinen Atomstrom mehr haben, aber Trumps Lieblingsenergie, die Kohle, weiter in die Luft blasen …

Die Groko kommt!

pic von aboutfamily.de

Merkel sollte sich schonmal eine neue Handtasche zulegen. Nach dem Duell bleibt zwischen den Sprachblasen erkenntlich: das wir diese Wahl als „ichweissnichtwie“ abschreiben können.

Es wird werder für Rot-Grün, noch für Jamaika reichen. Wie ich andernorts erwähnte, ist die CDU heimlich zur SPD mutiert und der CSU wird die Identität geklaut, weil es eine Sozialdemokratische Soziale Union geben wird.

Tut uns leid, geht nicht anders, ist alternativlos. Aber diese erweiterte staatstragende Langeweile ist allemal besser als eine Art deutschen Erdogan, der unsere bequeme Hängematten-Demokratie erledigt.

Warum nicht, nochmal Groko, deutscher kanns eigentlich nicht kommen …

Und wieder hänge ich in der berühmten Zulassungsstelle fest. Das Alter nagt an meiner Substanz und mit nicht wenig Ironie muss ich zugeben eine Kopie meines Opas zu werden.

– die Geschichte hast du doch schon 100x erzählt

– lass nicht immer alles auf den Boden fallen

– deine Brille liegt im Badezimmer

– ja, die Fußgänger waren auch mal schneller, kein Grund sie umzufahren

– schon wieder einen Knebelvertrag unterschrieben?

– die Autobahnausfahrt war vor einer Stunde

– Kauf doch nicht schon wieder so eine Schrottkiste

 

Es hält sich in Grenzen, aber meinen wohlgemeinten Rat „bloß nicht alt zu werden“ hört sich schon lange keiner mehr an. Ein wenig Training hilft schon, aber wenn ich meinen Doc anhöre, müsste ich schon beim Triathlon mitmachen, damit er die Klappe hält.

Für mich ist es beruhigend, das es zuende geht. Mein Opa glaubte auch, er würde morgen sterben, und hat uns dann doch noch dreißig Jahre lang genervt …

Internet – oder was?

Die Vorteile des Internets sind unbestreitbar. Vor allem das in den Suchmaschinen angehäufte  Wissen ist unvergleichbar wertvoll.

Social Media bringt Leute zusammen und man könnte noch viel mehr lobenswertes berichten – wenn es nicht soetwas wie persönliche Daten gäbe …

Behörden, Versicherungen, Rechtsanwälte und nicht zuletzt böse Nachbarn können so schnell und effektiv Dinge herausfinden, die man lieber nicht verbreitet haben wollte. Dient natürlich der Wahrheitsfindung und insofern sollte man keine Geschichten erzählen, die im Internet nachprüfbar gelogen sind.

Das Wort „gläsern“ ist da noch untertrieben. Wir sind alle wie der Kaiser in dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“

Meine neuen Kleider sind daher schön sortiert – und der unvermeidliche Kleiderschrank Internet besteht nur in einem Haufen Bügel.

Trotzdem kommen immer noch Leute mit der Behauptung :  Deine Kleiderbügelsammlung ist eine unerlaubte gewerbliche Tätigkeit.

Naja, solange der Bäcker mir seine Brötchen nicht als Mini-Baguettes verkauft, die Butter nicht als rezeptpflichtig und die Erdbeermarmelade nicht als Nahrungsergänzungsmittel daherkommt, soll mir alles recht sein ….

Mein Doc wird mich beim nächsten Termin bitterböse ankucken: Brötchen, Butter und Erdbeermarmelade – da kannst du auch einen Frühbuchungstermin auf dem Friedhof machen.

Du fährst mich um, ich fahre Dich um …

Muhammed by Jens-Julius

Die schwachsinnige Rechnung der Islamisten geht teilweise auf. Nachdem ein Kleinlasterauf einer londoner Brücke Leute tötete, fuhr gestern ein Van vor einer Moschee in eine Gruppe von Gläubigen.

Daraus aber abzuleiten, das wir uns in absehbarer Zeit einen Bürgerkrieg mit unseren europäischen Muslimen liefern, ist grundfalsch. Im Gegenteil, die muslimischen Gemeinden werden mit uns gemeinsam den Terror bekämpfen. Sie werden nicht hinnehmen, das eine radikale Minderheit ihren Wohlstand und ihre friedliche Existenz kaputt macht.

Und die Presse macht immer denselben Fehler, die druckt die Namen und Bilder der Attentäter, aber die Opfer bleiben im Dunkeln. Nein, die Opfer müssen gross rauskommen, damit wir sehen wie wertvoll die zerstörten Existenzen für uns und unsere Gesellschaft waren.

Etwas weiter weg zeigt sich sich das wahre Gesicht des absurden Anspruchs auf Weltherrschaft und die beabsichtigte Zerstörung des Westens: die meisten Opfer sind Muslime.

 

 

Simple Moments

There are simple moments, free to obtain, no strings attached, no setup fees, no contractual pitfalls, an evaporating gift. Don’t be fooled. Someone out there already is preparing a Business plan, a startup venture with - exactly simple moments…

There are simple moments, free to obtain, no strings attached, no setup fees, no contractual pitfalls, an evaporating gift. Don’t be fooled. Someone out there already is preparing a Business plan, a startup venture with – exactly simple moments…

Trump und die russische Geldwaschmaschine

Da sollten selbst den wiederwilligen Ermittlern im Repräsentantenhaus, beim FBI und im Justitzministerium die Tomaten von den Augen fallen.

  1. Trump kauft eine Schrottvilla in Florida für 41 Millionen Dollar. Wahrscheinlich ist sie nur 5 Millionen Dollar wert und der Rest fliesst dann auf dunklen Kanälen wieder zurück an den Käufer.
  2. Trump verkauft die Schrottvilla an einen Russischen Gauner, der einen direkten Draht zu Putin hat für 95 Millionen Dollar.
  3. Ups, das ist jetzt aufgefallen, aber keiner hat bisher die richtigen Schlüsse gezogen. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennt man das Geldwäsche.

Ist doch klar, das ein Grossteil der 95 Millionen Dollar wieder zurück nach Russland fliessen. Natürlich in kleiner Stückellung über Offshore Konten gegen Dienstleistungsrechnungen für Beraterverträge und ähnliches.

Gut für die Russen und gur für Trump, der sich damit arm rechnet und dementsprechend weniger Steuern zahlt.

Einem sogenannten unabhängigen Audit (Prüfung) würde der ganze Schwindel auffallen und darum wird es, wenn es nach Trump geht, eine Veröffentlchung seines Einkommens nicht geben.

Einmal am langen Arm von Putin hängend, der den Präsidenten jetzt in der Hand hat, geht der Vollidiot noch einen Schritt weiter und nimmt das russische Angebot der Wahlbeeinflussung zu seinen Gunsten auch noch an.

Deshalb war Trump auch so bestrebt den Chefs des FBI, der CIA und der NSA Loyalitätsbekundungen abzuverlangen, wie es beim Mob, also der Maffia üblich ist.  Wie man hört, waren die Jungs etwas schlauer, und haben sich nicht in dieses Gangsterkartell einflechtren lassen.

Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit bis das amerikanische System den Schmuddeljungen rausschmeisst und nicht Hillary sondern Donald hinter Gittern bringt – hoffentlich.

SPTot …

Die SPD hat ein Problem. Sie verliert alle Wahlen. Bequem sitzt sie auf ihren Pöstchen und verschläft die wichtigste Erkenntnis: die SPD ist garnicht mehr die SPD, die SPD ist die CDU. Geschickt hat es Merkel geschaft die CDU in den „Mainstream“ zu überführen – also den halb linken, grünen Konsens unserer Gesellschaft – ohne das die CDU es gemerkt hätte, das sie jetzt die SPD ist.

Deshalb kriegt Seehofer jede Menge Magengeschwüre, weil ihm die Schwesterpartei inhaltlich davonläuft.  Aber zurück zur SPD. Sie überlässt die Medienpräsenz der Konkurrenz, das Internet den Grünen und ihrer Stammwählerschaft, also die Beschäftigten,das Grübeln um Versicherungen und Altersversorgung .

Der Wähler kann die beiden großen Parteien nicht mehr unterscheiden und die deutsche Angst läuft wohin? Im Zweifel natürlich zu Mutti …

Gebratene Tauben

Gebratene Tauben

Posted on by

 

Wie war das noch mit den gebratenen Tauben, die einem nicht ins offene Maul fliegen sollen?

Erstens fliegen gebratene Tauben nicht und mit einem offenen Maul stehe ich selten rum. Vielleicht gab es ja Zeiten in denen gebratene Tauben was besonderes waren, aber an einer Taube ist nix drann, satt wird man da nicht so richtig von – und ausserdem picken die ein Leben lang Müll von der Strasse auf – und ich soll eine lebensvollgemüllte Taube essen? Dazu mit offenen Maul? Habt Ihr sie nicht alle?

Wenn ich nach dem Verzehr eines solchen Vogels wenigstens fliegen könnte, wär schon was anderes. Im Traum geht es manchmal, wenn ich das richtige Bauchgefühl habe, schlecht zu erklären, das Gefühl im Bauch, die Anspannung – man springt dann in die Luft und kann dann plötzlich fliegen. Ohne Bauchgefühl landet man allerdings unsanft auf dem Boden. Ein wenig Übung, nur Mut und dann fliegt man über die Dächer der Stadt. Was das alles mit einer gebratenen Taube zu tun hat? Sagen Sie es mir.

 

Wir stolpern durchs Leben mit einem Haufen unausgegorener Pläne im Kopf und warten dann das jemand Ordnung reinbringt und uns klipp und klar sagt: tudastudas, tudasnicht, machbloskeinscheiss, schliess erstmal alle Versichrungen ab die es gibt, schon was von Altersvorsorge gehört?

 

Wir vergessen dann meistens das alle diese klugen Rathgeber nicht unsere, sondern ihre gebratenen Tauben im Sinn haben, welche dann vergessen, das ihre Rathgeber, also die Rathgeber der Rathgeber, ihre Riesenmäuler soweit aufsperren, das gebratene Jumbojets darin Platz hätten – aber dann kam ja die Finanzkriese: brat mir doch einer einen Jumbojet!

 

Haben Sie es schon gemerkt? Wir haben ein Problem. Die gebratenen Tauben sind das weniger – hatten wir ja schon festgestellt, das die nicht fliegen können. Das Problem liegt in der Unausweichlichkeit der Verfügbarkeit.

 

Wir sind Verfügungsmasse und dazu bestimmt jemandes Ziel der Geldvermehrung zu sein. Wenn Sie jetzt gelangweilt an die Decke schielen und denken das Gemeinplätze eher in die Politik gehören und in einer aufgabenteiligen Gesellschaft zwangsweise jeder von jedem profitiert – so wie in der Natur das Fressen und Gefressenwerden ja auch unvermeindlich sei – dann sind Sie wirklich im falschen Film.

 

Ich stelle die Frage einmal anders: wenn wir eine Entscheidung treffen, wessen Entscheidung ist das dann? – mal abgesehen von der Miete, die am ersten fällig wird – wer entscheidet unsere Entscheidungen von denen wir denken das es unsere Entscheidungen sind?

 

Es gab oder gibt ihn immer noch, den Zweikampf der Behaviouristen gegen die Finalisten des Schicksals, die meinen, alles sei vorherbestimmt. Dabei ist doch offensichtlich das beides unsere Entscheidungen beeinflusst, die Umwelt, die Genetik und als dritten Faktor der schwer zu bestimmende Umstand den wir Zufall nennen. Ehrlich, was haben wir da noch für eine Rolle zu spielen? Eigentlich gar keine. Unsere Entscheidungen sind eine Wundertütenmischung aus genetischen Festlegungen, Prägungen der Umwelt und situationsbedingten Zufällen (die ja angeblich gar keine sind) – wenn wir mal das Finanzamt draussen vorlassen, das meint alles bestimmen zu müssen.

 

Bevor wir in wissenschaftliche Tiefen versinken die niemand zu vertehen braucht, gehen wir doch mal von einem Beispiel der angeblich so wirklichen Wirklichkeit aus. Ein Mann befindet sich in einem Flugplatzgebäude das den wunderschönen Namen Terminal 1 hat. Wie ist er dahingekommen?

 

Die Dame mit dem vielversprechenden Namen Veronika hatte eine schlechte Nacht hinter sich gebracht, eine Stunde in der stinkenden Londoner U-Bahn und einen fünfminutigen nasskalten Fussmarsch und war jetzt endlich in ihrem Büro mit der ewig kaputten Kaffeemaschine angekommen. Deshalb hatte sie sich ihren Muckefuck in einer Thermokanne mitgebracht, dessen aromatischen Gerüche jetzt ihre Kolleginnen auf die Palme brachte, weil die nicht über soviel Organisationstalent verfügten und trotzdem nix abkriegten. Deshalb war Veronika auch Cheffin der Abtteilung geworden, deshalb blieb auch alle Arbeit an ihr kleben und deshalb hatte sie schlechte Nächte. Ihr Arbeitgeber, eine Rating Agentur, hatte sich daruf spezialisiert der Industrie

sogenannte Leeds zu verkaufen, die in Form von persönlichen Daten und anderweitig gesammelten informationen durch das Imperium der Finanzwirtschaft schwirrten. Gestern hatte sie die Daten des Mannes im Terminal 1 an eine Fluggesellschaft geschickt weil eine Menge sogenannter Indikatoren (jetzt fragen Sie mich nicht was das wieder ist) eine gewisse Reisefreudigkeit anzeigten. Die Fluggesellschaft ihrerseits hatte eine Internetfirma damit beauftragt ihre Leeds in direkte und indirekte Aufforderungen zu verpacken, die – um eine lange Geschichte kurz zu machen – bei unserem Mann landeten und der wiederum jetzt im Terminal 1 nach einem Gate suchte.