What Next?

Unsere europäischen Politiker haben alle eine gute Kinderstube genossen und verfügen Umgangsformen, die einem diplomatischen Parkett angepasst sind. Aber bei den Rabauken der neusten Zeit wie Putin, Erdogan, Kaschinski und Trump fehlen ihnen die Worte. Sie haben Schwierigkeiten die neuen Gangster aus Downtown als das zu sehen, was sie sind: Kriminelle. Das Rumgedruckse ist offensichtlich und ermutigt die Raubauken zur Erpressung, Beleidigung und weiteren Untaten.

Putin holt die Krim heim ins Reich, Kaschinski und Co. hebeln die Verfassung aus und versuchen die Presse zu knebeln und Erdogan schreibt eine Neufassung von „Mein Kampf“. Trump verbreitet Unwahrheiten und allen scheint eine freie Presse überflüssig zu sein.

Was kann man da machen? Beschwichtigende Diplomatie, oder ein empörtes „Oh Lala!“ wird nicht reichen, vorallem, wenn wir scheibchenweise in gefährliche Konflikte reingezogen werden.

Was haben die erwähnten und andere Gangster gemeinsam? Korruption, Oligarchen, die sie finanzieren, und einen nicht unerheblichen Finanzbedarf. Wenn wir es schaffen ihnen den Geldhahn zuzudrehen und ihre Wirtschaft lahmzulegen, dann gibt es zumindest die Chance das sich die Oligarchen von ihnen abwenden und sie die Unterstützung verlieren, weil sich ihre Lügen in Luft auflösen.

Putin hat es zumindest aufgehalten. Erdogan muss wohl noch ausgebremst werden. Sein Geschrei über die „faschistische“ Frau Merkel wird jetzt halbwegs verständlich, wenn wir erfahren, das unser Wirtschaftsministerium die Waffenexporte in die Türkei drastisch gekürzt hat.  Auf einmal sind die Termine der türkischen Politiker für den Wahlkampf in Deutschland abgesagt. Erdogan hat verstanden. Aber das wird ihn natürlich nicht aufhalten. Die Wahl zum Autokraten – sprich Diktator – im April wird manipuliert sein. Merkel sagt zwar nicht viel, aber ist alles andere als untätig…

Die Türkei zerlegt sich langsam von innen – das kann den türkischen Tyrann dazu verleiten dem Beispiel Putins zu folgen und ein paar griechische Inseln zu annektieren. Das wird dann der „Lackmustest“ für die Europäer. Einem „Inakzeptabel“ oder „Oh Lala“  muss dann mindestens eine Wirtschaftsblockade folgen …

Höflich in den Tod

Die grosse Politik hat damals schon soetwas wie „Appeasement“ betrieben – wenn man ans dritte Reich denkt.

Wie war das noch mit der Annektion von Österreich? Die damaligen „Westmächte“ sagten sich: „Lass ihn (Hitler) nur machen, dann lässt er uns in Ruhe.“

Und heute denken sie: “ Zahlen wir Erdogan ein paar Milliarden, dann macht er nicht so viel Stunk.“ Das nennt man „Appeasement“ – Beschwichtigung.

Anstatt Die Türkei aus der NATO und Europa zu schmeißen, Zahlungen einzustellen und Sanktionen auszusprechen, setzt man heute auf Dialog. Das ist schon damals schiefgegangen …

Dadurch werden  Erdogan und sein Clan weiterhin ermutigt das Land zu ruinieren.

Tausende von Entlassungen, Gleichschaltung der Presse, Verhaftungen der Journalisten und der Oppositionellen, Wiederaufnahme des Krieges gegen die Kurden, Folter in den Gefängnissen und schliesslich die komplette Machtübernehme durch ein Referendum das die Wiedereinführung der Todesstrafe wahrscheinlich macht.

Auch Hitler wurde demokratisch gewählt. Die Geschichte kennen wir. Die Türkei scheint exemplarisch in den politischen und wirtschaftlichen Niedergang zu rutschen und  für Jahrzehnte für Europa verloren zu sein …

Der Zulassungs-Gulag

 

Wieder mal bei der Zulassungsstelle. Um 6 aufstehen, aufpassen, dass man alles mithat, durch den Verkehrsstau wühlen und dann – PAUSE – in der nicht endenden Warteschlange des Verkehrsamtes.

Das kann schon bis zu einer Stunde dauern und alles, was man hat, ist eine Nummer.

Jetzt kommen gut noch zwei Stunden dazu und ungefähr 40 Euro Gebühren und Nummernschilder. Es ist noch nicht solange her, da müsste man das Auto sogar noch vorführen, TÜV oder nicht TÜV – und ein strenger Hüter der StVO schaute sich die Beleuchtung an, das Warndreieck und den Verbandskasten auf Vollständigkeit. Er durfte die Inspektion auch ausdehnen, wenn ihm etwas verdächtig vorkam.

Was für eine Verschwendung. Viele verlieren einen produktiven Arbeitstag, zigtausend von beamteten Mitarbeitern müssen sich täglich das Gemaule der Kundschaft anhören und verabschieden sich depressiv in den Vorruhestand.

Warum schauen wir nichtmal kurz bei den Nachbarn auf der Insel vorbei. In England gibt es nicht 3000 – sondern nur eine Zulassungsstelle in Swansea und die erledigt ihre Arbeit weitgehend per Post. Für Sonderfälle gibt es Büros in den Counties, das wars. Viele zentrale Behörden hat man nach Swansea gelegt, damit die sonst arbeitslosen Valiser auch was zu tun kriegen.

Was geht da ab in England?

  • Du kaufst ein Auto an dem keine Nummernschilder nie gewechselt werden müssen.
  • Der Vorbesitzer schickt einen Abschnitt des Kfz-Briefes mit deinen Daten an die Zulassungsstelle.
  • Nach einer Woche kommt dein neuer Kfz-Brief mit der Post.

KOSTET NIX und STRESST NIX!

Das Gespenst der Pennsylvania Avenue

Zuerst dachte Tump es wäre ein netter Witz für das Präsidentenamt zu kandidieren. Dann konnte er nicht glauben das seine Stammtischzoten ankamen und noch ungläubiger empfand er seine Nominierung. Schliesslich mussten seine Mitarbeiter ihn viermal kneifen:

Trump war Präsident.

Scheiss Job – wie werde ich ihn blos wieder los?

Sein grösster Wunsch ist es jetzt nicht mehr Präsident zu sein. Lieber würde er im Golf Club abhängen, erschreckten Blondinen zwischen die Beine greifen, und was hätte er gegeben zu Silvester in Köln gewesenzu sein – aber nein, er muss mit dem blöden Sicherheitsberater über komplizierte Gesetze grübeln.

Das ist auch letztendlich der Grund weshalb er ein Dekret nach dem anderen absetzt. Er will so schnell wie möglich den größten denkbaren Unsinn verzapfen, damit der Senat und das Repräsentatntenhaus ihn schnell wieder abwählen, bevor er, nur mal so aus Langeweile, auf den roten Knopf drückt.

What next? Trump ist Präsident. Das Gott werden hat schon bei Cheop, Nero, Putin und Erdogan nicht so richtig geklappt. Der gute Mann hat sich in eine ausweglose Sackgasse manövriert. Man sollte wünschen das er bleibt – was für eine Strafe für einen Milliadär…

Chaos im Global Village

 

Nichts genaues kann man nicht erkennen. Die Welt segelt im Blindflug irgendwohin und uns bleibt nichts weiter als holländische Lakritz im Supermarkt zu kaufen.

Nach Russland, England, Polen, Ungarn, und der Türkei ist jetzt auch Amerika auf dem Weg „wieder groß“ zu werden. Frankreich und Holland sind Wackelkandidaten. Österreich hat haarscharf  den modernen Übermenschen verpasst und bald rufen wir in Deutschland  vielleicht auch „Petri Heil!“, damit die Welt am deutschen Wesen verwesen kann…

Die Alternative nach Rechts führt in eine Sackgasse aus der wir nur schwer wieder rauskommen werden. Sie ist nicht, wie viele glauben den „Abgehängten“ der Globalisierung zu verdanken, sondern einem mentalen Virus, der alle ungefähren 50 Jahre wiederholt um den Globus schwirrt. Die Vorgeschichte zweier Weltkriege ist die Vorgeschichte des dritten, in den wir jetzt langsam hineingleiten.

Die beste Antwort wäre die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa, also ein europäischer Bundesstaat. Die Prügelei um eine europäische Haupstadt wird bestimmt lustig. Eine Horrorversion der englischen Tories, aber die beste Lösung in einem instabilen politischen wie wirtschaftlichen Weltgeschehen. Aber klar bleiben wir dann noch Franzosen, Italiener und Engländer, so wie die Walieser, die Schotten, die Korsen, die Bayern und Basken ihre Identität und Traditionen dadurch nicht verlieren.  Wenn Identitäten verloren gehen, dann, weil sie von Ihren Inhabern nicht gepflegt werden.

Der Nationalstaat ist sowieso ein Auslaufmodell.  Die Googles, Amazons und Microsofts machen es vor. Wir alle profitieren vom Global Village. Rosinen picken und „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ geht ebensowenig, wie „Ich habe alle Rechte, aber die Pflichten daraus interessieren mich nicht“ …

 

Nonchalance …

Die meisten Attentäter kannten wir schon. Lange, bevor sie ihre entscheidende Tat verübten, waren sie bei Geheimdiensten, der Polizei, und anderen Behörden mehr als bekannt. Profile existierten und ihr verquirltes Islamverständnis war im Internet nachzulesen.

Es ist schon richtig, rechtstaatlicherweise kann man sie nicht einfach wegsperren – solange sie nur dummes Zeug verbreiten.

Allerdings gibt es eine Vorstufe, die ihre Gefährlichkeit offen legt, aber niemand fühlt sich zuständig. Hier aber muss eingegriffen werden. Sie müssen in Dialoge, polizeiliche Vorladungen und psychologische Behandlungen eingebettet werden. Familie, Imame, Nachbarn oder Freunde müssen involviert werden.

Behörden und Verantwortliche schauen zu sehr auf Ihre Paragraphen. Wenn dann was passiert, in den USA, in Frankreich, Belgien, England oder bei uns, dann heißt es: ja, den kannten wir schon, der war schon auffällig, den wollten wir eigentlich schon wegsperren.

Wir können nicht, wie in der Türkei, blindwütig kurz mal 1000 Leute verhaften, und hoffen, das ein Treffer darunter ist.  Aber wir können diese Jungs auch nicht einfach herumspazieren lassen.

In Detroit passieren über 700 Morde im Jahr, die 3000 Verkehrstoten Jucken uns auch nicht sonderlich – aber wenn ein Terrorist ein Messer in die Hand nimmt, duckt sich die ganze Nation.

Der Jihadismus ist ein Witz. Die meisten seiner Opfer sind Muslime und sie kommen nicht im entferntesten daran für uns eine wirkliche Bedrohung zu sein.

Hallo Besucher!

Streetspace braucht ein neues Konzept – und leider gehen mir langsam die Optionen aus.

Wieauchimmer – Ihr seid gerne eingeladen aus dieser Seite ein Konzept zu entwickeln, das attraktiv und erfolgreich sein wird.

Einfach anmelden – und dann sehen wir weiter.

Einige meiner Ideen:

  • Eine strassenbezogene Nachbarschafts-Seite – wie vielleicht http://lothsfeldstrasse.de/
  • Ein Looser-Portal – dort können wir unsere verschütteten Fähigkeiten sammeln.
  • Old-Boys-Network für gelangweilte Pensionäre, die vereint nochmal Geld verdienen wollen.
  • Pleitegeier-Seite – wo man Insolvenzen managed.
  • Crowd-Funding in Form von Beteiligungen wie  http://perductum.com/
  • http://projekte.equityscout.de/

Also, lasst euch etwas einfallen und möglicherweise können wir so nach und nach nein Team rekrutieren, das etwas sinnvolles auf die Beine stellt…

 

Klaus