Chaos im Global Village

Nichts genaues kann man nicht erkennen. Die Welt segelt im Blindflug irgendwohin und uns bleibt nichts weiter als holländische Lakritz im Supermarkt zu kaufen.

Nach Russland, England, Polen, Ungarn, und der Türkei ist jetzt auch Amerika auf dem Weg „wieder groß“ zu werden. Frankreich und Holland sind Wackelkandidaten. Österreich hat haarscharf  den modernen Übermenschen verpasst und bald rufen wir in Deutschland  vielleicht auch „Petri Heil!“, damit die Welt am deutschen Wesen verwesen kann…

Die Alternative nach Rechts führt in eine Sackgasse aus der wir nur schwer wieder rauskommen werden. Sie ist nicht, wie viele glauben den „Abgehängten“ der Globalisierung zu verdanken, sondern einem mentalen Virus, der alle ungefähren 50 Jahre wiederholt um den Globus schwirrt. Die Vorgeschichte zweier Weltkriege ist die Vorgeschichte des dritten, in den wir jetzt langsam hineingleiten.

Die beste Antwort wäre die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa, also ein europäischer Bundesstaat. Die Prügelei um eine europäische Haupstadt wird bestimmt lustig. Eine Horrorversion der englischen Tories, aber die beste Lösung in einem instabilen politischen wie wirtschaftlichen Weltgeschehen. Aber klar bleiben wir dann noch Franzosen, Italiener und Engländer, so wie die Walieser, die Schotten, die Korsen, die Bayern und Basken ihre Identität und Traditionen dadurch nicht verlieren.  Wenn Identitäten verloren gehen, dann, weil sie von Ihren Inhabern nicht gepflegt werden.

Der Nationalstaat ist sowieso ein Auslaufmodell.  Die Googles, Amazons und Microsofts machen es vor. Wir alle profitieren vom Global Village. Rosinen picken und „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ geht ebensowenig, wie „Ich habe alle Rechte, aber die Pflichten daraus interessieren mich nicht“ …

 

Nonchalance …

Die meisten Attentäter kannten wir schon. Lange, bevor sie ihre entscheidende Tat verübten, waren sie bei Geheimdiensten, der Polizei, und anderen Behörden mehr als bekannt. Profile existierten und ihr verquirltes Islamverständnis war im Internet nachzulesen.

Es ist schon richtig, rechtstaatlicherweise kann man sie nicht einfach wegsperren – solange sie nur dummes Zeug verbreiten.

Allerdings gibt es eine Vorstufe, die ihre Gefährlichkeit offen legt, aber niemand fühlt sich zuständig. Hier aber muss eingegriffen werden. Sie müssen in Dialoge, polizeiliche Vorladungen und psychologische Behandlungen eingebettet werden. Familie, Imame, Nachbarn oder Freunde müssen involviert werden.

Behörden und Verantwortliche schauen zu sehr auf Ihre Paragraphen. Wenn dann was passiert, in den USA, in Frankreich, Belgien, England oder bei uns, dann heißt es: ja, den kannten wir schon, der war schon auffällig, den wollten wir eigentlich schon wegsperren.

Wir können nicht, wie in der Türkei, blindwütig kurz mal 1000 Leute verhaften, und hoffen, das ein Treffer darunter ist.  Aber wir können diese Jungs auch nicht einfach herumspazieren lassen.

In Detroit passieren über 700 Morde im Jahr, die 3000 Verkehrstoten Jucken uns auch nicht sonderlich – aber wenn ein Terrorist ein Messer in die Hand nimmt, duckt sich die ganze Nation.

Der Jihadismus ist ein Witz. Die meisten seiner Opfer sind Muslime und sie kommen nicht im entferntesten daran für uns eine wirkliche Bedrohung zu sein.

Hallo Besucher!

Streetspace braucht ein neues Konzept – und leider gehen mir langsam die Optionen aus.

Wieauchimmer – Ihr seid gerne eingeladen aus dieser Seite ein Konzept zu entwickeln, das attraktiv und erfolgreich sein wird.

Einfach anmelden – und dann sehen wir weiter.

Einige meiner Ideen:

  • Eine strassenbezogene Nachbarschafts-Seite – wie vielleicht http://lothsfeldstrasse.de/
  • Ein Looser-Portal – dort können wir unsere verschütteten Fähigkeiten sammeln.
  • Old-Boys-Network für gelangweilte Pensionäre, die vereint nochmal Geld verdienen wollen.
  • Pleitegeier-Seite – wo man Insolvenzen managed.
  • Crowd-Funding in Form von Beteiligungen wie  http://perductum.com/
  • http://projekte.equityscout.de/

Also, lasst euch etwas einfallen und möglicherweise können wir so nach und nach nein Team rekrutieren, das etwas sinnvolles auf die Beine stellt…

 

Klaus